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Archiv der Kategorie Abu Abdullah
Zeitpunkt des Todes
20.6.2011 von admin.
Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Das Grab ist die erste Station der Stationen des Jenseits. Wenn man es heil übersteht, so ist leichter, was nach ihm kommt. Wenn man es aber nicht heil übersteht, so ist das, was nach ihm kommt, noch härter.“ (Tirmidhi, hasan)
Unter al-Barzakh ist eine Art Zwischenstation zwischen dem Diesseits und dem Jenseits zu verstehen. Es ist das Leben im Grab, worüber der Mensch einzig durch die Offenbarungen Allahs Wissen besitzt. Dennoch glauben die Mu’minun mit fester Überzeugung daran, wie auch an alles andere, was sie zwar nie mit eigenen Augen gesehen haben, was ihnen ihr Schöpfer aber entweder im Qur`an oder durch die Worte Seines Gesandten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) offenbarte.
„Wenn ich nicht fürchtete, dass ihr dann aufhört, die Toten in der Erde zu begraben, würde ich Allah darum bitten, euch das von der Strafe des Grabes hören zu lassen, was ich höre. ” (Muslim)
Der Mensch kann die Qual der Bewohner des Grabes nicht erfassen, er kann ihre Schmerzensschreie nicht hören und ihr Leid nicht sehen, deshalb nehmen viele Geschwister diese Angelegenheit nicht ernst genug. Doch bereits im Grab erfährt der Muslim seinen endgültigen Bestimmungsort, er wird geprüft, befragt und entweder gepeinigt oder belohnt.
„Wenn einer von euch stirbt, wird ihm sein Platz morgens und abends vorgeführt: Wenn er zu denjenigen gehört, die ins Paradies eingehen werden, dann wird ihm sein Platz im Paradies vorgeführt. Wenn er zu denjenigen gehört, die ins Höllenfeuer eingehen werden, wird ihm sein Platz im Höllenfeuer vorgeführt.“ (Muslim)
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Der Tag der Auferstehung
20.6.2011 von admin.
Nur der Islam enthält detaillierte Beschreibungen über das Jenseits. So gibt es viele Überlieferungen und auch Verse im Qur`an, die den Menschen Einblick in die Geschehnisse nach dem Tode gewähren. Daher wissen wir beispielsweise, dass die Menschen am Tag der Auferstehung nackt, barfüßig und unbeschnitten auferweckt werden. Der erste von ihnen, dessen Scham wieder bedeckt wird, ist Ibrahim (Friede sei auf ihm), der nahe Freund Allahs, der zu Lebzeiten von seinem Volk verbrannt werden sollte. Diejenigen, die ein gutes und rechtschaffenes Leben führten, werden am Tag der Auferstehung, der 50.000 Jahre andauert, einige Erleichterungen bekommen. Die Ungläubigen und Frevler aber, werden bereits zu diesem Zeitpunkt leiden:
„Ein Mann sagte: `O Prophet Allahs, (wie ist es möglich,) dass der Ungläubige am Tage der Auferstehung auf seinem Gesicht geführt wird?` Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) antwortete: `Hat Der, Der ihn im Diesseits auf zwei Beinen laufen ließ, nicht die Macht dazu, ihn am Tage der Auferstehung auf seinem Gesicht laufen zu lassen?` …“. (Bukhari)
Andere werden vor Furcht und Schrecken mit Schweiß bedeckt sein und zitternd auf ihre Abrechnung warten:
Al-Miqdad ibn Aswad berichtete, dass er den Gesandten Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagen hörte: „… Und die Menschen werden dann je nach ihren Taten im Schweiß stehen. Manch einem von ihnen wird der Schweiß bis zu seinen Knöcheln, manch einem von ihnen wird er bis zu seinen Knien, manch einem wird er bis zu seinen Lenden und manch einem wird er bis zum Mund reichen.” (Muslim)
Doch für jede Reue ist es dann zu spät, die Taten sind geschrieben und kein Mensch kann an seiner Lage mehr etwas ändern. Das Höllenfeuer wartet auf jeden Ungläubigen, auf jeden Frevler, Heuchler und Leugner, der sein Leben im Diesseits mit sinnlosem Zeitvertreib verschwendete und sich lieber seinen Gelüsten hingab, anstatt auf die Warnungen und Ermahnungen der Gesandten Allahs zu hören und seinem Schöpfer dankbar und gehorsam zu sein.
„Und für diejenigen, die ihren Herrn verleugnen, wird es die Strafe der Hölle geben - ein schlimmer Ausgang! Wenn sie hineingeworfen werden, hören sie von ihr stoßweises Aufheulen, während sie brodelt. Beinahe würde sie vor Grimm bersten. Jedes Mal, wenn eine Schar hineingeworfen wird, werden ihre Wärter sie fragen: `Ist zu euch denn kein Warner gekommen?`“ (67:6-8)
Noch ist es nicht zu spät, liebe Geschwister, noch hat jeder von uns Zeit, um sein Buch mit guten Taten zu füllen und um schlechte Taten zu bereuen! Doch niemand von uns weiß, wann seine Frist endet…
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Der Tag der Auferstehung (Teil 2)
20.6.2011 von admin.
Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „An diesem Tag wird die Hölle herbeigezogen werden, und sie wird siebzigtausend Zügel haben, und jeder Zügel von siebzigtausend Engeln gezogen werden.“ (Muslim)
Am Jüngsten Tag, wenn die Hölle also von 4,9 Milliarden Engeln herbeigezogen wird, werden alle Menschen auf die Knie gehen vor Angst und Schrecken und sie werden einen Ausweg suchen aus ihrer misslichen Lage. Der Prophet Muhammed (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm ) berichtete daher: „Die Gläubigen werden am Tage der Auferstehung versammelt und zueinander sagen:“ Sollten wir nicht jemanden suchen, der für uns Fürsprache bei unserem Herrn einlegt? […]“ (Bukhari) Auf der Suche nach einem Fürsprecher eilen die Menschen von einem Gesandten zum nächsten, doch keiner vermag ihnen zu helfen, bis sie schließlich bei Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) angelangen…
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Das Leben nach dem Tod (Teil 1)
8.6.2011 von admin.
Ibn `Umar (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sagte:
„Ich ging zum Propheten (Frieden und Segen auf ihm) und einer der Ansar stellte ihm eine Frage: „Wer ist der Intelligenteste und meist Geehrte unter den Menschen?“ Er (Frieden und Segen auf ihm) antwortete: „Derjenige, der am meisten dem Tod gedenkt und der sich am härtesten dafür vorbereitet, derjenige ist der Intelligenteste. Er besitzt die Würde im Diesseits und die Ehre im Jenseits.“
Viele Menschen haben den Tag vergessen, an dem sie sterben werden. Dabei ist der Tod das Einzige, was uns gewiss treffen wird. Wir müssen uns immer wieder und wieder an den Tod erinnern um davon zu profitieren, unseren Iman zu stärken und dadurch die besten Taten zu verrichten.
Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte:
„Gedenkt viel dem Zerstörer der Genüsse.“
Den Sahaba hat das Gedenken an den Tod und die Auferstehung, das Stehen vor Allah, den Schlaf geraubt, während wir gemütlich und ruhig mehrere Stunden schlafend verbringen, ohne auch nur ein wenig Angst zu verspüren.
„Glauben diese nicht, dass sie auferweckt werden, an einem gewaltigen Tag, an dem die Menschen vor dem Herrn der Welten stehen werden?“ (83/4-6)
Der Tag an dem wir sterben, ist der Tag, an dem unser eigentliches Leben anfängt - deswegen müssen wir unsere Kraft, Jugend, Stärke und Gesundheit dafür nützen, Allah zu dienen.
Ibn ‘Umar pflegte zu sagen:
“Wenn der Abend kommt, erwarte nicht den Morgen, und wenn der Morgen kommt, erwarte nicht den Abend. Nimm von deiner Gesundheit für deine Krankheit und von deinem Leben für deinen Tod”
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Das gute Benehmen
7.6.2011 von admin.
„Ihr habt ja im Gesandten Allahs ein schönes Vorbild, für einen jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und Allahs viel gedenkt.“ (Sure 33/21)
Der Prophet (Frieden und Segen Allahs auf ihm) sagte:
„Nichts wiegt schwerer in der Waagschale eines Gläubigen als sein guter Charakter.“
Der gute Charakter ist ein Teil des Imans so wie der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs auf ihm) sagte:
„Der im Glauben vollkommenste unter den Gläubigen ist der mit dem besten Charakter.“
Dies sollte uns dazu veranlassen endlich unsere schlechten Charaktereigenschaften wie das Fluchen, die üble Nachrede, Geiz, … gegen die schönsten Wesenzüge wie das Vergeben, Großzügigkeit, Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Sanftmütigkeit etc. einzutauschen. Wir sollten uns an den Sahaba (möge Allah ihnen barmherzig sein) ein Beispiel nehmen, die vor dem Islam einige der schlimmsten Eigenschaften besaßen und sich durch den Islam zu den besten Menschen gewandelt haben. Wir müssen aufhören, unser schlechtes Verhalten auf unser Umfeld, unsere Eltern oder sonst etwas zu schieben, und endlich anfangen hart an uns zu arbeiten und uns zu bessern.
Der Diener erreicht mit seinem schönen Charakter hohe Rangstufen, so wie der Prophet (Frieden und Segen Allahs auf ihm) sagte:
„Die mir am nächsten Sitzenden am Tage des Gerichtes sind die mit dem besten Charakter.“
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Omar ibnul Khattab
26.5.2011 von admin.
Omar Ibn Khattab war immer für die Wahrheit und er war stark in der Religion. Man nannte ihn “Den Unterscheider zwischen Wahrheit und Unwahrheit”. Seine Konversion zum Islam stärkte die islamische Gemeinschaft erheblich. Er war bekannt für seinen Mut, denn sogar der Teufel würde die Straßenseite wechseln, wenn er ihm begegnete. Der Prophet Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte, dass Allah, der Erhabene, die Wahrheit auf die Zunge Omars gelegt hat, und er (Allahs Segen und Friede auf ihm) fragte ihn oft nach seiner Meinung, die durch Allahs Urteil (Quranverse) bestätigt wurde. Es wird über ihn überliefert, dass er in einem Rekat den gesamten Quran rezetierte. Er war einer der Schlimmsten in der Zeit vor dem Islam und einer der Besten in der Zeit nach dem Islam und der der zweite Kalif dieser Ummah.
Es ist eine Pflicht, die Sahaba zu lieben und ihnen nachzueifern. Die Sahaba sind unsere Vorbilder. Sie sind durch Glaube, Geduld, Wissen und Opferungen zu Macht und Stärke gekommen.
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Die Zeichen der Stunde (Teil 1)
20.5.2011 von admin.
Niemand weiß, wann der Zeitpunkt des Tages der Auferstehung ist, außer Allah, denn Er sagt: “Sie befragen dich nach der Stunde, wann sie wohl eintreten werde. Sprich: `Das Wissen darum ist bei meinem Herrn. Keiner als Er kann die Stunde zu ihrer Zeit bekanntgeben. Schwer lastet sie in den Himmeln und auf der Erde. Sie soll über euch nur plötzlich hereinbrechen.` Sie befragen dich, als ob du von ihr genaue Kenntnis besäßest. Sprich: `Das Wissen darum ist bei meinem Herrn; doch die meisten Menschen wissen es nicht.`” (7:187)
Jedoch gibt es Anzeichen für diesen Tag, die gesichert vom Gesandten Allahs (Allahs Segen und Heil auf ihm) überliefert wurden. Es gibt große und kleine Anzeichen: Die kleinen Zeichen sind Vorboten des Jüngsten Tages, die großen Zeichen sind direkte Zeichen für das Eintreffen des Jüngsten Tages.
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Wie lade ich zum Islam ein?
18.5.2011 von admin.
Liebe Geschwister, es ist unsere Pflicht, über den Islam zu reden und die Menschen aufmerksam zu machen, und das sollten wir tun, indem wir in allen Aspekten ehrlich sind, gute Taten verrichten, ob in der Schule und im Kindergarten oder bei den Nachbarn oder auf der Arbeit, vielleicht etwas kochen oder backen, ein Buch über den Islam schenken, zum Kaffee oder Tee einladen, … - es gibt viele gute Möglichkeiten, um ins Gespräch zu kommen. Am besten ist es, bevor man anfängt, zu viel zu reden, dass man durch gute Taten zeigt, was man im Islam gelernt hat.
Natürlich sollten wir auch damit rechnen, dass wir nicht von jedem gleich verstanden oder in Ruhe gelassen werden, nur weil wir unseren Glauben an Allah verkündet haben. Trotzdem dürfen wir nicht zu Heuchlern werden oder lügen und auch nicht mit falschen Ausdrücken beschimpfen. Schließlich werden wir durch solche Situationen geprüft, ob wir wahrhaftig bleiben oder lügen, wenn Probleme auf uns zu kommen.
“… die gläubigen Männer und die Frauen sind einander Beschützer und Helfer. Sie gebieten das Gute und verwehren das Üble…” (9:71)
“Und es soll unter euch eine Gemeinschaft sein, die zum Rechten aufruft, und das Rechte gebiet und das Unrecht verwehrt. Sie sind es, die erfolgreich seinwerden.” (3:104)
Ibn Masud (möge Allah mit ihm zufrieden sein) überliefert, dass der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: “Alle Propheten, die vor mir von Allah gesandt wurden, hatten Vertraute und Gefährten, die ihrem Vorbild folgten und ihren Anweisungen gehorchten. Nach ihnen kamen Leute, die nicht taten, was sie sagten und machten, wozu sie nicht aufgefordert waren. Derjenige, der Jihad gegen diese mit seinen Händen unternimmt, ist ein Gläubiger; derjenige, der Jihad gegen sie mit seinem Herzen unternimmt, ist ein Gläubiger; und derjenige, der Jihad gegen sie mit seiner Zunge unternimmt, ist ein Gläubiger. Außer diesem existiert kein Körnchen Glauben.” (Muslim)
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Für ehrliche Menschen
12.5.2011 von admin.
Der Islam ist eine Gabe, eine Geschenk Gottes an ehrliche und aufrichtige Menschen. Jeder, der nach der Wahrheit strebt, kann seinen Schöpfer um die Rechtleitung bitten, damit Allah ihm den richtigen Weg weisen möge. An was aber glauben die Muslime, was ist der Unterschied zu anderen Religionen und warum gibt es den Teufel? Diese und weitere Fragen werden in diesem Vortrag beantwortet, der einen kurzen, fundierten Überblick über die Grundzüge der islamischen Glaubenslehre gibt.
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So barmherzig ist Allah
6.5.2011 von admin.
Allahs Barmherzigkeit ist groß und wir können stets auf Seine Vergebung hoffen; wie es in folgenden Koranversen steht:
“Allah vergibt gewiss nicht, dass man Ihm (etwas) beigesellt. Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will.” (4:116)
“Sag zu denen, die ungläubig sind: Wenn sie aufhören, wird ihnen vergeben, was bereits vergangen ist.” (8:38)
“Sag: O Meine Diener, die ihr gegen euch selbst maßlos gewesen seid, verliert nicht die Hoffnung auf Allahs Barmherzigkeit. Gewiss, Allah vergibt die Sünden alle. Er ist ja der Allvergebende und Barmherzige.” (39:53)
Doch soll man nicht leichtfertig mit dieser Hoffnung umgehen, denn wer nicht bereut und zu Allah zurückkehrt, der zieht Seinen Zorn auf sich. Sogar Abu Bakr (Allahs Wohlgefallen auf ihm) fürchtete sich vor der Strafe Allahs, wegen seiner Sünden, und bedenkt man, wer Abu Bakr war, so ist es unbegreiflich, was die Muslime heutzutage alles an Sünden begehen ohne an die Strafe Allahs zu denken. Zinsgeschäfte sind z. B. schon zur Normalität geworden, obwohl der Prophet Mohammed (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte, er verfluche den Zinsnehmer, den Zinsgeber, sowie den Schreiber und die Zeugen eines Zinsvertrages; sie alle sind in der Schuld gleich. Wo bleibt die Gottesfurcht bei den heutigen Muslimen? Voraussetzung, um Verzeihung zu erlangen, ist die Reue und man vollzieht sie, indem man als erstes mit dieser Sünde aufhört, zweitens von Herzen bereut und drittens nimmt man sich vor, diese Sünde nie wieder zu begehen. Ein weiterer Punkt wäre, wenn man einem anderen Menschen Unrecht getan hat, so soll man zu demjenigen gehen und ihm sein Recht geben.
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