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Archiv der Kategorie Abu Dujana

Weg der Ehre (Vortrag in Bosnien)

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Die absolute Gerechtigkeit

Es handelt sich um den Hadith “Allah und Seine Diener”: Wir sind alle Diener Allahs.

Allah hat nicht nur uns Menschen, sondern auch sich selbst die Ungerechtigkeit verboten.

Die größte Ungerechtigkeit ist Allah jemanden beizugesellen (Shirk). Ein Muslim ist ungerecht zu sich selbst, indem er nicht die Befehle Allahs ausführt und somit sündigt. Dann gibt es noch die Ungerechtigkeit gegenüber anderen Personen, sei es die Familie oder Fremde.

Das schönste Geschenk und die größte Gabe sind, von Allah rechtgeleitet zu werden. Denn die Rechtleitung ist die Rettung vor der Hölle. Das Beten und Bitten um die Rechtleitung sind Pflichten für alle Muslime, denn wir sind alle von Allah abhängig.

Allah ist Derjenige, Der nimmt und gibt. Nur Allah kann uns leiten, uns speisen, uns kleiden und uns vergeben, wenn wir darum bitten.

Wir können Allah weder Schaden zufügen noch Nutzen bringen.

Es sind unsere Taten, die uns Allah berechnet.

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Das Vorbild

Der Prophet Mohammed (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) ist das beste Vorbild für uns Muslime.

Denn er hat uns vorgelebt, was Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit bedeuten. Er ist uns ein Vorbild in allen Sachen, denn er hat die höchste Stufe in jeder Hinsicht erreicht und seine Handlungen spiegelten den Islam wider. Er hat uns vorgelebt und gesagt, was der Koran beinhaltet. Er hat uns gezeigt, was Liebe bedeutet und wie gutes Benehmen aussieht. Er hat uns gezeigt, wie ein aufrichtiger Mann sich gegenüber Kinder, Frauen, Familie, Bekannten, Fremden, Armen und Feinden vorbildlich verhält.

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Die Heuchler Teil 1

Allah, der Erhabene, teilt die Menschen im Qur`an in drei Kategorien ein: Gläubige (Mu’minun), Ungläubige (Kafirun) und Heuchler (Munafiqun). Letztere sind die verabscheuungswürdigste und schlechteste Gruppe von Menschen, denn sie täuschen andere, indem sie äußerlich vorgeben, Gottergebene zu sein, während sie aber in ihrem Inneren ungläubig sind. Dadurch, dass sie ihren Unglauben in einer muslimischen Hülle verbergen, können sie innerhalb der Ummah viel Schaden anrichten. Die wahren Gläubigen müssen sich daher ihrer Verpflichtung, sich authentisches Wissen über ihre Religion anzueignen, bewusst sein, um sich selbst, ihre Familien und die Gemeinschaft insgesamt vor diesen Lügnern zu schützen.

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Die Heuchler Teil 2

Aus dem Qur`an und auch den Ahadith sind einige Eigenschaften der Heuchler zu entnehmen, anhand derer jeder Muslim sich selbst überprüfen und zur Rechenschaft ziehen sollte, damit die Heuchelei nicht Einzug in seine Taten halten kann. Niemand sollte sich dem Glauben hingeben, er sei davor sicher. Denn eine solche trügerische Sicherheit kann auch vom Shaytan suggeriert werden.

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Allahs Strafe kann keiner entfliehen

“Und Ich habe die Dschinn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen.” (51:56)

Heutzutage jedoch dienen die meisten Menschen nur dem irdischen Leben. Sie fühlen sich sicher vor der Strafe Allahs. Doch die Leute, die sich sicher fühlen, sie werden die Verlierer sein!

Katastrophen wie Erdbeben und Überschwemmungen sind die Strafe Allahs und diese Strafen kommen plötzlich und unerwartet. Lassen wir uns also ermahnen und wenden uns voller Reue Allah zu, denn wenn Seine Strafe über uns kommt, ist es zu spät dafür.

“Oh ihr Menschen; fürchtet euren Herrn; denn das Beben der Stunde ist wahrlich etwas Gewaltiges. (22:1)

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Aufgaben der Moscheen

‘Uthman Ibn ‘Affan sagte: “Wahrlich, ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: >Wer eine Moschee errichtet, und damit nur das Wohlwollen Allahs zum Ziel hat, dem errichtet Allah ein gleiches (Haus) im Paradies.<” (Bu)

Die Moschee ist das Zentrum des Islams und der Muslime. Sie ist ein Ort der Anbetung, des Gedenkens an Allah und vor allem eine Quelle des Wissens. Da die Moschee eine große Rolle im Islam spielt, ist die Aufgabe der Moscheeverwalter um so größer. Diese Aufgabe beruht auf Gottesfurcht und nur Wohlgefallen Allahs. In der Zeit des Propheten Mohammed s.a.w. wurden alle Entscheidungen in der Moschee getroffen. Allahu tala liebt diesen Ort am meisten.

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Fürchte Allah, wo immer du bist

Prophet Muhammed a.s.s. sagte: “Fürchte Allah, wo immer du bist, und lass der üblen Tat eine gute Tat folgen, die damit auszulöschen, und begegne den Leuten auf gute Weise.” Der Muslim fürchtet und dient Allah, egal an welchem Ort er sich befindet. Genau wie die natürliche Angst uns vor Gefahren im Alltag schützt,  so schützt uns die Furcht vor Allah, vor den Sünden. Der Muslim handelt so, als würde er Allah swt. sehen. Kann er das nicht, so soll er so handeln, als ob Allah swt. ihn sieht. In der Sure 15 Higr, Vers 49-50 steht “Tue Meinen Dienern kund, dass Ich es bin, der Allvergebend und Barmherzig ist, und dass Meine Strafe die schmerzhafte Strafe ist.” Es ist sehr wichtig für den Muslim, dass er die Balance zwischen Furcht vor Allah und Hoffnung auf die Vergebung hält. Hat er zu viel Furcht, so verliert er die Hoffnung und lässt ab von guten Taten. Hat er zu viel Hoffnung, so lässt er ebenfalls ab von guten Taten, da die Furcht fehlt.

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Beispiele für “Das Gute gebieten”

Ahmad ibn Hanbal berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) gesagt hat: „Allah bestraft nicht die Allgemeinheit für Taten, die einige Leute unter ihnen tun, bis dass solch ein Zustand erreicht ist, wo die Allgemeinheit das Schlechte unter sich sieht und es nicht ändert, obwohl sie es könnte. Wenn die Allgemeinheit so handelt, bestraft Allah sowohl die (wenigen) Leute, die das Schlechte tun, als auch die Allgemeinheit, die dazu schweigt.“ 

Unsere rechtschaffenen Vorgänger zögerten nicht, gegen das Übel mit Wort und Tat vorzugehen und Allahs Gesetze unter allen Umständen zu verteidigen. Leider schämen sich viele Muslime der heutigen Zeit und wagen es nicht, zum rechten Weg und Verhalten aufzurufen bzw. Fehlverhalten zu korrigieren, sei es bei Nicht-Muslimen wie auch bei ihren Geschwistern. Andere hingegen kritisieren bei jeder sich bietenden Gelegenheit, ohne Rücksicht auf die äußeren Umstände, die Gefühle und Empfindungen ihrer Geschwister oder die durch den Islam gebotene Höflichkeit.  

Weder das eine noch das andere ist richtig, denn der Islam ruft immer zum gemäßigten Mittelweg auf und untersagt extreme Ausuferungen. Daher sollte jeder sich selbst überprüfen, ob er dem Weg des Propheten Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und seinen Gefährten (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) folgt und sich ein Beispiel an ihnen nimmt. Einige exemplarische Geschichten finden sich in den authentischen Überlieferungen der Gelehrten, die sich jeder von uns zu Herzen nehmen sollte.

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Das Gute gebieten und das Schlechte verbieten

Das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verbieten ist eine der Grundlagen unserer Religion und wird an verschiedenen Stellen im Qur`an erwähnt. Die Frage lautet, ob die Muslime diese Pflicht heutzutage ernst nehmen und sie erfüllen oder ob sie den Aufruf zum Guten und Richtigen vernachlässigen und bei Schlechtem einfach beiseite schauen. Die Antwort auf die Frage ist wohl offensichtlich. Wen wundert es also, dass die Ummah der einzig wahren Religion gedemütigt und geschwächt ist, wo sie doch von ihren Anhängern, die sie eigentlich verteidigen und lieben sollten, so schmählich im Stich gelassen wird?

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