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Archiv der Kategorie Gebet

Demut im Gebet

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Freitagsgebet in der Moschee

Das Freitagsgebet ist ein Gemeinschaftsgebet, das hinter dem Imam jeden Freitag in der Moschee verrichtet wird und das Mittagsgebet ersetzt. Die Männer sind verpflichtet, an ihm teilzunehmen. 

Salman Al-Farisyy berichtete, dass der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte: “Keiner von euch wird sich am Freitag einer Gesamtwaschung seines Körpers unterziehen, sich soweit reinigen, wie dies ihm nur möglich ist, sich von seinem (duftenden) Öl pflegen oder sich von dem Duft seines Hauses parfümieren, alsdann hinausgehen und (auf dem Weg) nicht zwischen zwei Personen laufen (um sie voneinander zu trennen), dann beten, was ihm zur Pflicht gemacht ist, und zuhören, wenn der Imam spricht, ohne dass ihm (jede Sünde) vergeben wird, die zwischen diesem und dem vergangenen Freitag zurückliegt.” (Bukhari)

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Die Wichtigkeit des Gebets

Der Prophet (Heil und Segen seien auf ihm) sagte: Die beste Tat ist das rechtzeitige Verrichten der Pflichtgebete.” (Bukhari)

Das Gebet ist die Verbindung zu unserem Schöpfer (gepriesen ist Er), es die Begegnung des Bedürftigen mit den Unbedürftigen, des schwachen Dieners mit dem Allmächtigen. Und derjenige, der den Wert des Gebets nicht kennt, der kennt auch ganz bestimmt nicht seinen Schöpfer (gepriesen ist Er).

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Der einzige wahre Genuss im Leben

Die beste und schönste Sache, die man in diesem Leben genießen kann, das ist das Gebet, Arabisch: Salah. Nur im Gebet findet man einen Ausgleich, innere Ruhe und Zufriedenheit. Das Gebet ist die direkte Verbindung zwischen deinem Schöpfer und dir. Den Kontakt immer aufrecht zu erhalten und damit Allah (erhaben ist Er) als Beschützer zu haben, das ist das Wichtigste im Diesseits. Wie wird das Gebet verrichtet? Man wählt einen reinen Ort, wendet sich in Richtung der Kaaba und fasst Ruhe und Bewusstsein. Die Hände werden in Schulterhöhe gehoben, man sagt: “Allahu Akbar”…

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Warum betest du nicht?

Warum betest du nicht lieber Bruder und liebe Schwester? Fällt es dir schwer aufzustehen und dich für Allah (erhaben ist Er) zu waschen und Ihm für alles zu danken, was Er dir gegeben hat?

Wir müssen Allah (erhaben ist Er) dienen; Er hat uns erschaffen, damit wir Ihm dienen. Allah (erhaben ist Er) braucht nichts von uns, wir können Ihm nichts geben außer Gehorsam und Dankbarkeit, denn Er ist es, Der uns Wasser vom Himmel sendet, Der uns atmen lässt, Der unser Herz schlagen lässt, Der uns Nahrung gegeben hat und Kleidung. Unser ganzes Leben muss auf Allah (erhaben ist Er) ausgerichtet sein, denn Er ist es, Der es uns hat und Er nimmt es auch wieder. Bevor also die Stunde unseres Todes kommt, liebe Geschwister, betet 5 Mal am Tag, betet und vertut diese Zeit nicht unnötig. Das Gebet ist die Nahrung für unsere Seele, genauso wie wir essen müssen, um unseren Körper zu erhalten, müssen wir beten, um unsere Seele zu reinigen. Das Gebet ist die direkte Verbindung zu unserem Schöpfer. Liebst du Allah (erhaben ist Er), so musst du auch das Gebet lieben.

“Gewiss, der Mensch ist als kleinmütig erschaffen. Wenn ihm Schlechtes widerfährt, ist er sehr mutlos; und wenn ihm Gutes widerfährt, (ist er) ein stetiger Verweigerer, außer den Betenden, diejenigen, die in ihrem Gebet beharrlich sind” (70:19-23)

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Demut im Gebet

Ein Weg zur Demut ist Wissen

Der Prophet (Heil und Segen auf ihn) berichtete: “Das erste, was von meiner Umma weggehen/weggenommen wird, ist die Demut im Gebet, bis dass du keinen einzigen Demütigen mehr findest.”

Und Allah (erhaben ist Er) sagt im Quran:

“Und für jede Gemeinschaft haben Wir einen Ritus festgelegt, damit sie den Namen Allahs über den aussprechen, womit Er sie an den Vierfüßlern unter dem Vieh versorgt hat. Euer Gott ist ein einziger Gott, so seid Ihm ergeben. Und verkünde frohe Botschaft denjenigen, die sich demütigen, denjenigen, deren Herzen sich vor Ehrfurcht regen, wenn Allahs gedacht wird, die das standhaft ertragen, was sie trifft, das Gebet verrichten und von dem, womit Wir sie versorgt haben, ausgeben.” (22:34-35)

Die Menschen sind in fünf Stufen der Demut aufgeteilt (von nicht demütig bis demütig):

  1. Einer, der sich selbst Unrecht zufügt.

  2. Einer, der unachtsam ist im Gebet.

  3. Einer, der im Gebet beschäftigt ist mit Einflüsterungen und der versucht, sie die ganze Zeit zu bekämpfen - ihm wird vergeben.

  4. Einer, der sich Sorgen macht und Demut hat im Gebet

  5. Einer, der komplett bei Allah (erhaben ist Er) mit seinen Gedanken ist. Dessen Herz angefüllt ist mit der Liebe und Furcht für Allah (erhaben ist Er)

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Das Gebet

Das Gebet ist die zweite Säule des Islam und nach dem Glaubensbekenntnis auch die wichtigste. Allah erwähnt uns die Pflicht des Gebets im Quran z. B. an folgenden Stellen:

„Und wenn ihr das Gebet beendet habt, dann gedenket Allahs im Stehen, Sitzen und wenn ihr auf eurer Seite liegt. Und wenn ihr in Sicherheit seid, dann verrichtet das Gebet (in der vorgeschriebenen Form); denn das Gebet zu bestimmten Zeiten ist den Gläubigen eine Pflicht.“ (4:103) 

„Und es ist ihnen nichts anderes geboten worden, als dass sie Allah dienen sollen, aufrichtig Ihm gegenüber in der Religion und Rechtgläubig, und das Gebet verrichten und die Zakat geben; und das ist die rechte Religion.“ (98:5)

Die Anzahl unserer Gebete wurde unserem Propheten Muhammad (Frieden und Segen auf Ihm) bei seiner Himmelsreise auferlegt. Anfangs waren es 100 Gebete pro Tag, doch Allah hat durch Seine Gnade die Anzahl reduziert, bis es nur noch 5 waren. Wie wir diese Gebete verrichten müssen, wissen wir nur durch die Sunnah des Propheten Muhammad (Segen und Friede auf Ihm).

Die erste Voraussetzung für das Gebete ist die Gebetswaschung. Danach folgt die Absicht. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann das Gebet verrichtet werden.

Die Pflichten beim Gebet: 

  • Das Gebet beginnt mit den Worten “Allahu akbar” (Gott ist der Größte)

  • Danach folgt die erste Sure des Quran, Al Fatiha.

  • Nach Beendigung dieser Sure folgen wieder die Worte “Allahu akbar” und eine Verbeugung.

  • Während der Verbeugung sagt man “Subhana Rabbiyal Azim” (Gepriesen sei Allah der Erhabene) Wenn man diese Worte gesagt hat, sagt man “Sami Allahu liman hamidah” (Gott nimmt die Dankbaren an), während man sich erhebt.

  • Im Stehen sagt man wieder “Allahu akbar” und sinkt nieder bis das Gesicht, Hände und Füße den Boden berühren und sagt  “Subhana Rabbiyal ala” (Gepriesen sei Allah der Höchste) Dann sagt man wieder ”Allahu akbar” und erhebt sich. Nach jedem zweiten Durchgang wird dann, im Sitzen, ein Bittgebet gelesen.

  • Bei Beendigung des Gebtes dreht man sich auf die rechte und danach auf die linke Seite und sagt “Assalamu aleikum wa rahmathullah” (Friede und Gnade sei auf dir), dies ist die Begrüßung der Engel. 

Zusätzlich zu den Dingen, die Pflicht sind, gibt es noch Dinge, die von der Sunnah des Propheten sind:

  • Ein Bittgebet bei der Eröffnung des Gebetes, bevor man die Sure Al Fatiha liest.

  • 3-malige Wiederholung der Worte: “Subhana Rabbiya Azim”, “Subhana Rabbiyal ala”

  • Ein Bittgebet nach jedem zweiten Durchgang, im Sitzen, nach der Niederwerfung und bei Beendigung des Gebets.

  • Nach dem Letzen Durchgang können noch weitere Bittgebete gelesen werden.

Über zwei Islamische Themen gibt es sehr viele Überlieferungen und die Gelehrten sind sich uneinig, über welches Thema es mehr sind. Das erste Thema ist der Jihad und das zweite Thema ist das Gebet. 

Abu Abdullah Hudhaifa ibn al-Yaman (möge Allah ihm barmherzig sein) erzählte: „Eines Nachts betete ich hinter dem Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm). Er begann mit der Rezitation der Sure Al-Baqara, und ich sagte mir, er werde sich beim hundertsten Vers verbeugen. Er aber fuhr danach fort, und ich sagte mir, er werde die ganze Sure im ersten Rak’a vollenden. Er fuhr allerdings fort und begann mit der (Rezitation der) Sure An-Nisa’, las sie durch und las dann die Sure Al-Imran. Dabei las er sie alle langsam und deutlich vor, und schloss alle Lobpreisungen, Schutzformeln und Bittgebete, die in diesen Versen erwähnt sind, ausführlich mit ein. Als er sich dann verbeugte, wobei er die Worte „Subhana rabbiyal-azim„ wiederholte, war seine Verbeugung (Ruku’) nahezu so lange, wie sein Beten im Stehen (Qiyam). Dann sagte er: „Sami’a-llahu liman hamidah, rabband lakal-hamd, richtete sich wieder auf und blieb stehen, so lange wie er in der Verbeugung (Ruku’) verweilt hatte. Dann warf er sich nieder, und sagte: „Subhana rabbiyala’la„, und seine Niederwerfung dauerte so lange, wie sein Stehen.“ (Muslim) 

Abu Huraira (möge Allah mit ihm zufrieden sein) überliefert, dass der Gesandte Allahs (Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Das Gebet in der Gemeinschaft ist über zwanzigmal mehr wert, als das Beten zu Hause oder im Geschäft. Es ist so: Wenn man sich sorgfältig wäscht und zur Moschee geht, nur mit der Absicht, das Gebet zu verrichten, dann wird er bis, er die Moschee erreicht, bei jedem Schritt um eine Stufe erhöht und er verliert eine seiner Sünden. Von dem Augenblick an, in dem er die Moschee betritt, wird er als Teilnehmer am Gebet betrachtet, auch während er noch auf den Beginn des Gebets wartet. Solange er an seinem Gebetsort verharrt, und weder jemandem schadet noch schlecht über jemanden redet, fahren die Engel damit fort, für seine Erlösung zu beten, und sie sagen: ‘Oh Allah, sei ihm barmherzig! Oh Allah, vergib ihm! Oh Allah, nimm seine Reue an!’“ (Al-Bukhari und Muslim) 

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Rund ums Gebet Teil I

Direkt nach dem Glaubensbekenntnis ist das Gebet die zweite Säule des Islams und somit nach dem reinen Glauben an Allah die wichtigste Pflicht des Gläubigen. Sehr schnell schleichen sich jedoch Fehler bei der Verrichtung des Gebets ein oder es wird zur bloßen Routinehandlung, wobei Konzentration und Demut nachlassen. Damit dies nicht geschieht, sollte der Muslim sich genauestens mit den Vorzüglichkeiten des Gebets, der damit verbundenen großen Belohnung sowie seinen Säulen und Bedingungen auseinandersetzen. Darüber hinaus sollte er sich noch um möglichst viele Sunnah-Handlungen bemühen, die seinen Lohn bei Allah steigern und ihn dem Paradies näher bringen.

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Die rituelle Reinheit

Ein umfangreiches Wissen über die rituelle Reinheit (Taharah) zu erlangen, ist Pflicht für jeden Gläubigen. Dazu gehören ihre Bedingungen und Voraussetzungen, Dinge und Vorgänge, durch die sie ungültig wird, wie sie wiederhergestellt werden kann und noch einiges mehr. Schon allein die Tatsache, dass diese Reinheit Voraussetzung für das Gebet ist, sollte den Muslim dazu veranlassen, sich genauestens damit auseinanderzusetzen.

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Das Gebet

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